Lesenswertes

Zunächst einmal ein Link zu einem Artikel auf Weltwoche.ch: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-02/artikel-2010-02-medien-eklat-um-das-monster.html zum Thema Thesenjournalismus.

Dann hätte wir da was Feines zum Thema Big Brother oder wie Fernsehsender ihr Publikum bescheißen bei der FAZ: http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2010/01/13/big-brother-und-das-haus-der-verlorenen-seelen.aspx

Und dazu passend, die elende Geschichte der Daniela Katzenberger auf Presseportal.de: http://www.presseportal.de/pm/6952/1536256

Und als Abschluss hier ein Originalzitat aus dem Artikel aus der FAZ (Verfasst von Peer Schader).

Dem Medienpromimagazin “clap” hat RTL-2-Unterhaltungschefin Julia Nicolas erzählt, für sie sei “Big Brother” ein “Reality-Programm mit echten Menschen” – wobei mit “echt” in diesem Falle allenfalls gemeint sein kann, dass alle aus Fleisch und Blut sind und nicht irgendwelche Außerirdischen oder Formwandler. Für die Programmmacher im Privatfernsehen ist dieses “echt” eine Art Qualitätskriterium, das dem Publikum signalisieren soll: Wir sind ganz nah dran an der Realität. An welcher, wird selten dazu gesagt.

Aber wahrscheinlich ist die eigentliche Begabung der “Big Brother”-Macher sowieso, all die verlorenen Seelen in diesem Land aufzuspüren, die man auf keinen Fall ins Fernsehen lassen sollte. Um dann mit ihnen genau das Gegenteil zu unternehmen.

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