IPAD am Wegesrand

Im Jahr 1971 erschien der Science Fiction Roman: Picknick am Wegesrand. Er wurde von Arkadi & Boris Strugazki verfasst, und erzählt eine merkwürdige Geschichte. Außerirdische landeten auf der Erde, erschufen sechs Zonen, in denen die Naturgesetze nur noch wenig Bedeutung haben, und hinterließen … nun, sagen wir mal: Müll.

Die Geschichte veranschaulicht, dass sich die Menschen einerseits sehr rasch mit den Zonen arrangierten, jedoch der Tatsache, dass Außerirdische hier waren, und keinerlei Interesse daran zeigten, mit uns Kontakt aufzunehmen, hilflos gegenüber stehen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive eines Stalkers, also eines Mannes, der es sich zum Beruf gemacht hat, in die Zonen einzudringen, und von dort außerirdische Artefakte zu bergen, um sie verkaufen zu können. All diese Dinge sind an und für sich wunderbar, geradezu magisch und auf jeden Fall nicht von der Erde, andererseits scheinen sie aber auch keinen Nutzen zu haben. man kann sie für nichts verwenden. Da sind zum Beispiel zwei runde Scheiben, die von einem nicht nachweisbaren Energiefeld eine konstante Distanz von zwanzig Zentimeter einhalten.

Als nach langem und marketingtechnisch schlauem Hin & Her endlich der IPAD von Steve Jobs präsentiert wurde, musste ich an die Gebrüder Strugazki denken; an sie und an den Roman: Picknick am Wegesrand. Konnten diese russischen Jungs in die Zukunft sehen?

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