24.02.2019

Die Seele der Musik


Was mich beim Schreiben und Überarbeiten immer begleitete, waren Bier (abends), Kaffee (morgens) und Musik (sooft wie möglich). Sehr oft fühle ich mich im Klang der Stille am wohlsten, wenn das lauteste Geräusch um mich herum das Säuseln des Laptopkühlers ist - aber spätestens beim Überarbeiten mag ich Musik, die nicht unbedingt szenisch passen muss, sondern ganz generell die Stimmung des Romans erfasst, wie eine Art Klangfarbe, die einfach stimmt.

Früher, also vor Richard, also vor dreiundzwanzig Jahren, hörte ich Musik häufig laut, über große Lautsprecher. Jetzt, wenn ich morgens das Neue verfasse, und abends, wenn ich das Geschriebene überarbeite, höre ich Musik gerne mit In-Ear Kopfhörern. Da ich eher leise höre, ist mir die Klangqualität der Kopfhörer zwar relativ wichtig, aber auch nicht so, dass ich dafür mehr als 50€ ausgeben würde. Ich weiß, dass es immer etwas besseres und teureres gibt, nur sind das nicht die Kriterien, nach denen ich auswähle, was ich will. Was nützt mir ein Lotus Esprit, wenn ich mit vier Koffern zum Flughafen will, oder damit nur in der Stadt fahre? Und wozu brauche ich zB Teufel Move Pro, wenn ich im Fitnesscenter bin und die Nebengeräusche alle Feinheiten der teuren In-Ears fressen?

Zum Musikhören beim Schreiben und Überarbeiten verwende ich Xiaomi Pro HD, fürs Fitnesscenter die JBL Tune 110BT.

Als Musik nehme ich gerne alles, was ohne Gesang auskommt und nicht unbedingt in Form eines Liedes daherkommt. Gerade höre ich ganz gerne Steve Reich, Hans Zimmer sowieso immer, Cliff Martinez, aber auch portugischen Fado und viel akustische Gitarre. Ich werde in einem kommenden Blogbeitrag ein paar Listen veröffentlichen, was ich gerne so höre, wenn ich arbeite ...

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